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Gartentag

Am 25. April 2015 fand im LEBENSRAUM BELMONT der dritte Gartentag statt.
Als ich kurz nach 10 Uhr eintraf waren bereits einige Menschen im Garten an der Arbeit. Ruth instruierte mich kurz, dann gings los mit den Brombeeren. Der Hauptfokus dieses Gartentages galt nämlich den Brombeeren, die das ganze Bord rund ums Haus überwuchert hatten. Zum Teil wurden die Brombeeren abgeschnitten, wo möglich wurden sie mit den Wurzeln ausgegraben oder ausgerissen, was natürlich am Nachhaltigsten ist.

Wir waren 7 Menschen, die draussen tätig waren. Es war für mich total beeindruckend, auf welch selbstverständliche Art und Weise wir zusammen arbeiteten. Das klappte ganz hervorragend ohne grosse Absprache. Sei es ausstechen der dicken Wurzelknollen oder ab- und kleinschneiden der langen Ranken, abtransportieren, jäten vor dem Haus, zurückschneiden des Buchses und zusammenrechen mit dem Laubrechen usw. Jede / jeder fügte sich in das Geschehen
ein, sah was es gerade brauchte.
Irgendwann rief jemand Teepause und unsere Küchenfeen, Beatrice und Anne-Marie hatten draussen Tee und einen kleinen Snack parat gemacht, ein willkommener Unterbruch uns zu treffen, bald waren wir auch in regem Austausch.
Dasselbe dann am Mittag. Unsere Küchenfeen hatten eine
wunderbare Gemüsesuppe bereitet. Da konnte man sich einfach an den liebevoll gedeckten Tisch setzen.

Auf einfache, schlichte Art war dieser Gartentag eine sehr schöne und eindrückliche Gemeinschaftserfahrung. Alle arbeiten am Gleichen, jeder seinen Möglichkeiten entsprechend, keiner der sich extra hervortun oder kontrollieren muss. Freude am gemeinsamen Tun und am Ende des Tages am gemeinsamen Werk.
Ein gutes Beispiel, das sich aufs Leben in einer Gemeinschaft übertragen lässt: Der gemeinsame Fokus (oder Ziel), die Achtsamkeit und Aufmerksamkeit im Augenblick, der Sache dienen und sich gleichzeitig auch ganz individuell einbringen können.
Durch das Arbeiten im Garten konnte ich mich auch viel besser mit dem Ort verbinden.
Monika